Arbeitsrecht

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Rechtsanwalt Malte Burwitz

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Wir vertreten sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer auf den Gebieten des Individual- und Kollektivarbeitsrechts. Wir sind beratend und auch vor den Arbeitsgerichten in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, im nördlichen Niedersachsen und gegebenenfalls auch anderen Bundesländern tätig. Wir beraten und vertreten Sie interessengerecht in sämtlichen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, wobei das Ziel unserer Tätigkeit die Risikominimierung, aber auch die Erfolgsoptimierung ist.

Anwalt für Arbeitsrecht in Schwerin

Der Entwurf und die Überprüfung von Arbeitsverträgen gehören genauso zu unserer täglichen Arbeit wie die Vorbereitung von Abmahnungen, Kündigungen, Arbeitsplatzwechseln oder Aufhebungsverträgen.

In Kündigungsschutzverfahren setzen wir uns gezielt für Ihre Belange ein, egal ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber.

Wir helfen Ihnen, Ihre arbeitsvertraglichen Ansprüche zeitnah durchzusetzen.

Arbeitsrecht-Rechtsnews

Auszubildende und Lehrvertrag

Die meisten Schulabgänger dürften in der Zwischenzeit bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz erfolgreich gewesen sein und haben einen Berufsausbildungsvertrag unterschrieben. Die meisten Auszubildenden bleiben in ihrem Ausbildungsbetrieb und -beruf bis zum Abschluss der Ausbildung.

Einige Auszubildende stellen fest, sich für den „falschen“ Beruf entschieden zu haben, einige haben Schwierigkeiten mit dem Ausbilder und auch Ausbilder haben gelegentlich Probleme mit dem Auszubildenden.

Solange sich der Auszubildende noch in der Probezeit befindet, kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten unproblematisch beendet werden.

Während der minimal 1-monatigen bis maximal 4-monatigen Probezeit kann ein Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten jederzeit ohne Einhalten einer Kündigungsfrist gekündigt werden.

Deutlich höhere Anforderungen werden an die Kündigung eines Ausbildungsverhältnisses nach Ablauf der Probezeit gestellt. Auszubildende können ordentlich mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen kündigen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen wollen.

Im übrigen können beide Seiten ein Ausbildungsverhältnis nur noch aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist kündigen. Als wichtige Gründe kommen sehr schwere Verstöße gegen die Pflichten aus dem Ausbildungsverhältnis in Betracht. Dabei ist dann weiter zu beachten, dass eine Kündigung aus einem wichtigen Grund unwirksam sein kann. Dies ist der Fall, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten länger als zwei Wochen bekannt sind, die Kündigung letztlich zu spät ausgesprochen wird. Auszubildende und Ausbilder müssen also das Zeitmoment beachten.

Zumindest nach Ablauf der Probezeit ist vor der Beendigung eines Ausbildungsverhältnisses sowohl Auszubildenden als auch Ausbildern dringend die Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht zu empfehlen.

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