Fachanwalt für Baurecht & Architektenrecht

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Rechtsanwalt Stefan Graßhoff

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Anwalt für Baurecht in Schwerin

Im Baurecht und im Architektenrecht beraten und vertreten wir Sie umfassend. Wir stehen Ihnen bei der Durchführung Ihres Bauprojektes begleitend und beratend juristisch zur Seite.

Das Baurecht und das Architektenrecht sind komplexe Rechtsmaterien, die von ständiger Weiterentwicklung geprägt sind. Gerade in einem laufenden Bauvorhaben sind schnelle und rechtssichere Entscheidungen gefragt. Mit über 15 Jahren gewachsener Berufserfahrung, langjähriger Spezialisierung als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie ständiger Fortbildung können wir Sie bei der Lösung Ihrer Aufgaben schnell und kompetent unterstützen. 

Da Bauverzögerungen häufig zu großen Schäden bei allen am Bau Beteiligten führen, setzen wir im Interesse unserer Mandanten vor allem auf eine schnelle und durchsetzungsstarke außergerichtliche Konfliktlösung. Sollte sich eine solche Lösung als nicht möglich erweisen, verfolgen wir die Rechte und Ansprüche unserer Mandanten mit Nachdruck auf dem gerichtlichen Wege.

Als Bauunternehmer, Architekt oder Ingenieur beraten und vertreten wir Sie umfassend in allen Rechtsfragen.

Baurecht-Rechtsnews

BGH-Urteil stärkt Bauherrenrechte bei Kreditverkauf

Dürfen Kreditinstitute Grundpfandrechte an Dritte weiterverkaufen oder nicht? Diese Frage ist seit Jahren heftig umstritten. Nun hat der Bundesgerichtshof am 30. März eine Entscheidung im Bank- und Börsenrecht getroffen, die auch für Bauherren und Immobilieninvestoren weitreichende Wirkungen hat. Die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV) begrüßt die neue Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 30.3.2010 XI ZR 200/09). Grundsätzlich dürfen Grundpfandrechte auch in Zukunft weiterveräußert werden, aber die Rechte der Bauherren werden besser gewahrt.

„Das Urteil bringt Klarheit in eine seit Jahren streitige Problematik“, erläutert Dr. Peter Sohn, Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der ARGE Baurecht. „Mindestens 90 Prozent aller Bauvorhaben in Deutschland werden mit Hilfe von Bankkrediten realisiert. Die Kreditwirtschaft verlangt für die Vergabe von Krediten naturgemäß ausreichende Sicherheiten. Dazu gehört die Eintragung von Grundpfandrechten im Grundbuch (in Abteilung III) und darüber hinaus die persönliche Zwangsvollstreckungsunterwerfungserklärung des Darlehensnehmers, also des Bauherrn.“ Das bedeutet: Mit der Eintragung der Grundpfandrechte oder auch Grundschuld ins Grundbuch, erklärt sich der Bauherr gleichzeitig einverstanden mit der Zwangsvollstreckung in sein privates Vermögen, falls er den Kredit nicht vertragsgemäß bedient. „Das ist ein übliches Finanzierungsinstrument und bundesweit gängige Praxis.

“ Was passiert aber nun, wenn die kreditgebende Bank die Grundschuld samt der dazugehörigen Zwangsvollstreckungsklausel an einen Dritten weiterverkauft? Dann steht dem Bauherrn plötzlich ein neuer Gläubiger gegenüber, den er bei Abschluss des Kreditvertrages nicht kannte und dessen Geschäftsgebaren möglicherweise wesentlich restriktiver ist, als das des ursprünglich von ihm eingeschalteten Kreditinstituts seines Vertrauens. Bleibt die so genannte Zwangsvollstreckungsunterwerfungsklausel in diesem Fall auch weiterhin gültig?

Grundsätzlich ist auch nach der neuen BGH-Entscheidung der Weiterverkauf von Krediten möglich. Allerdings muss der neue Grundschuldgläubiger in den Sicherungsvertrag einsteigen. Das wird bereits bei der Umschreibung des Titels auf den neuen Gläubiger vom Rechtspfleger oder Notar geprüft. Der Bauherr darf als Kreditnehmer durch den Verkauf nicht schlechter gestellt werden als vorher. Passiert es doch, kann er sich dagegen leichter wehren als bisher. „Das ist neu und aus der Sicht des Verbrauchers sicher positiv“, resümiert Baujurist Dr. Peter Sohn. „Auch für die Banken bringt das Urteil Klarheit. Die Kreditwirtschaft wird ihre Praxis der Kreditverkäufe dem Urteil anpassen müssen.“

Häufig ergeben sich hier Fragen

  • zum Vergaberecht (VOB/A, VgV, GWB).
  • zum Vertrags- und Mängelhaftungsrecht nach BGB und VOB/B.
  • zum Werklohn/Vergütung/Honorar (VOB/B, BGB, HOAI).
  • zum Bauversicherungsrecht (Bauleistungsversicherung)
  • zur Sicherung von Ansprüchen
  • zur Beweissicherung


Als Bauherr beraten und vertreten wir Sie ebenfalls in allen Rechtsfragen im Zusammenhang mit Ihrem Bauvorhaben. 

Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer berechtigten

  • Mängelhaftungsansprüche und
  • Schadensersatzansprüche

gegen die entsprechenden Betriebe.

Außerdem können Sie unsere Unterstützung in Anspruch nehmen bei Auseinandersetzungen mit

  • Baubehörden (Baugenehmigungsverfahren etc.)

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